Wir haben unsere Ziele und Positionen für Sinzing klar und transparent zusammengefasst. Sie zeigen, wofür wir in der Wahlperiode 2026–2032 stehen. Konkret, nachvollziehbar und lokal verankert.
FÜR ALLE GEMEINDETEILE
Wir setzen uns für mehr Grün und wirksamen Hitzeschutz in Sinzing ein. Bestehende Bäume sollen erhalten werden, neue Baumpflanzungen gezielt dort entstehen, wo Menschen unterwegs sind. Ergänzend fördern wir Fassadenbegrünung an öffentlichen Gebäuden und entsiegeln Flächen, wo es sinnvoll und möglich ist.
Kinder und Jugendliche brauchen Raum, Sicherheit und Mitbestimmung. Wir wollen Bildungs- und Freizeitangebote ausbauen, Verkehrsberuhigung dort umsetzen, wo Kinder unterwegs sind, und mit einem kommunalen Jugendbeirat junge Menschen an Entscheidungen beteiligen.
Klimaschutz und solide Finanzen gehören für uns zusammen. Bürgerbeteiligte Energieprojekte, mehr Photovoltaik auf öffentlichen Flächen und Parkplätzen sowie eine transparente kommunale Wärmeplanung senken langfristig Kosten und Emissionen.
Politische Entscheidungen – besonders mit finanziellen Auswirkungen – müssen nachvollziehbar sein. Transparenz und frühzeitige Beteiligung helfen, Fehlentscheidungen und weitere Verschuldung zu vermeiden.
Eine lebendige Gemeinde braucht starke Vereine, Orte der Begegnung und vorausschauende Planung. Wir wollen Initiativen gezielt unterstützen, generationenübergreifende Treffpunkte ausbauen und den demografischen Wandel frühzeitig mitdenken. Bürgerräte und der Schutz von Natur- und Erholungsräumen stärken den sozialen Zusammenhalt.
IN SINZING
Tempo 30 ist die schnellste und kostengünstigste Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit – wirksam für Jung und Alt und kurzfristig umsetzbar. Alternativ prüfen wir die Einrichtung einer für den Autoverkehr geöffneten Fahrradstraße als Pilotprojekt entlang der Radroute RR05. So kann die Verkehrssicherheit verbessert werden, ohne die schattenspendenden Allee-Bäume zu gefährden.
Die Sanierung der Schule muss schnellstmöglich abgeschlossen werden. Weitere Verzögerungen zugunsten anderer Projekte lehnen wir ab. Nachnutzungen von Hort-Containern – etwa als Musik- oder Kreativräume – sollen neue Begegnungsorte schaffen.
Der zerstörte Beachvolleyballplatz soll ersetzt werden. Die Schwarze Laber wollen wir stärker als Naherholungsraum ins Zentrum rücken und soziale sowie kulturelle Einrichtungen sinnvoll bündeln.
Wir wollen die Energie- und Wärmewende beschleunigen – durch Re-Powering bestehender Wasserkraft, kostenlose Bürgerberatung zur Wärmeplanung und die Prüfung innovativer Lösungen. Bei der Abwasseraufbereitung prüfen wir den Anschluss an leistungsfähigere Anlagen, um Kosten zu senken und die Umwelt besser zu schützen.
IN VIEHHAUSEN UND UMLAND
Die künftige Nutzung des Klostergebäudes soll in einem Bürgerrat gemeinsam mit Fachleuten erarbeitet werden. Ziel ist ein Konzept, das den Ortskern Viehhausen langfristig lebenswerter macht. Der Klostergarten soll dauerhaft in Bürgerhand bleiben.
Verkehrssicherheit, Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität stehen im Mittelpunkt. Dazu gehören die Entschärfung gefährlicher Kreuzungen, öffentliche Trinkwasserbrunnen, Fassadenbegrünung an Schule und Kindergarten sowie Bürger-Ladesäulen für E-Mobilität.
IN EILSBRUNN
Eilsbrunn braucht bessere Anbindung, verlässliche Betreuung und wirksamen Schutz vor Belastungen. Wir setzen uns für einen besseren ÖPNV, den Erhalt der KiTa-Betreuungszeiten, fairen Ausgleich beim Autobahnausbau sowie für Trinkwasserbrunnen und Starkregenvorsorge ein. Spiel- und Naherholungsangebote sollen individuell, naturnah und nicht „von der Stange“ gestaltet werden.
Diese Positionen sind unser Kompass für die Wahlperiode 2026–2032. Sie zeigen, wofür wir stehen – und sie sind offen für Diskussion, neue Perspektiven und gute Ideen aus der Bürgerschaft. Denn gute Kommunalpolitik entsteht im Dialog.
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